Persönliche Voraussetzungen

 

Die Heilpädagogik zeichnet sich durch persönliche Arbeit am Menschen aus. Sie wendet sich an Menschen, die einen erhöhten Bedarf an Erziehung und Förderung haben, insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die Auffälligkeiten, Störungen oder Behinderungen aufweisen.

Der Umgang mit Menschen hat für den Heilpädagogen somit oberste Priorität und ein hohes Maß an Geduld und Durchhaltevermögen ist die Grundvoraussetzung, um den Beruf ausüben zu können. Angehende Heilpädagogen sollten sich immer vor Augen halten, dass die Arbeit mit förderbedürftigen Menschen äußerst stressig und anspruchsvoll sein kann. Wer sich hierüber im Klare ist, wird jedoch in dem Beruf Freude und Erfüllung finden. Vorteilhaft am Beruf des Heilpädagogen ist auch, dass für das Fernstudium Heilpädagogik eine staatliche Anerkennung als Erzieher/in oder Heilerziehungspfleger/in vorausgesetzt wird, so dass diejenigen, die Interesse an der Heilpädagogik haben, bereits wissen, welche Arbeiten auf sie zukommen. Von großem Vorteil sind während des Fernstudiums auch die Präsenzphasen, da während dieser Zeit persönliche Erfahrungen ausgetauscht werden können und Gruppenarbeiten durchgeführt werden, die für eine optimale Schulung der künftigen Heilpädagogen sorgen.